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ALLES BEGINNT MIT DER
SEHNSUCHT DANACH


Warum der Schritt in die Selbstständigkeit?

Was bedeutet Sicherheit? Ich möchte behaupten, es wäre ein bequemer und sicherlich der einfachere Weg. Ich glaube nur eben nicht immer der Sicherste. Für den ein oder anderen besteht ein Angestelltenverhältnis aus mehr positiven als negativen Eigenschaften. Für mich persönlich fühlte es sich immer eher anders herum an. Ich wusste schon relativ früh, dass ich nicht für die Unternehmensziele eines Unternehmers arbeiten möchte und es mit meiner Lebenseinstellung nicht unbedingt übereinstimmt.

Der Gedanke, eines Tages von zu Hause aus selbstständig zu arbeiten, war immer eine schöne Vorstellung, die in meinem Kopf verankert war. Getraut auszusteigen habe ich mich jedoch aus meinem Angestelltenverhältnis und der Komfortzone nie. Entscheidender Wendepunkt in meinem Leben war die Geburt – und die darauffolgende Trennung vom Vater meiner Tochter. Es folgte eine sehr prägende und herausfordernde Zeit, die ich dankend angenommen habe. Ja, Herausforderungen und schwere Zeiten sind Wellen der Veränderung. Ich habe meine Stärke, mein Durchhaltevermögen, Kämpfergeist und ganz besonders mich selber wiedergefunden. „Und was ist, wenn ich mich jetzt selbstständig mache?“ Plötzlich waren diese starken Visionen direkt wieder vor meinen Augen. Wie klar alles plötzlich war. Die Sehnsucht nach neuem Wissen, neuem Können und großen Herausforderungen trieben um mich. Das Ziel meiner Tochter und mir als alleinerziehende Mama ein Modell zu erschaffen, indem ich Familie und Beruf besser vereinbaren kann. Ich glaube, es ist wichtig herauszufinden, welcher Motor dich zur Arbeit antreibt: Nur so kann man herausfinden, ob man in einem Job glücklich werden kann. Bei mir ist es die Unabhängigkeit und das brennen für das, was ich tue. Noch ergänzend:

„Ich habe Kinder, da kann ich (…) nicht.“

„Doch. Kannst Du. Deine Kinder sind keine Ausrede, sondern Dein größtes Geschenk.“
Das habe ich mal irgendwo gelesen.


ZIELE & VISIONEN?

Das Leben mit mehr Leichtigkeit zu füllen. Schon alleine aufgrund meiner Tochter, die einen oftmals wieder erdet und die das Kind in einem wieder hervorholt. Das ist etwas Wunderbares. Ich muss vertrauen, weil ich glaube, dass das Leben gewisse Lebensabschnitte genauso für mich geplant hat. Menschen, die Kommen und gehen, Dinge, die ich nicht ändern kann, über die möchte ich mich nicht ärgern, sondern sie liebend annehmen. Mehr auf das Bauchgefühl hören und die eigenen Werte kennen, lieben und akzeptieren. 

Beruflich wünsche ich mir ein selbstbestimmtes Leben. Ich möchte mir meine Projekte, meine Arbeitszeiten und meinen Arbeitsplatz selbst aussuchen können. Ganz besonders freue ich mich über kreative und coole Existenzgründer, Startups und kleine Unternehmen mit großartigen Ideen im Kopf, mit Motivation und Zielen im Leben, die ganz viel Liebe und Arbeit in ihr Business stecken. Meine Mission ist es, angehenden Unternehmern zu vermitteln, dass Interior Design von Anfang an wichtig ist und zu einer erfolgreichen Etablierung am Markt entscheidend beitragen kann.


WAS GLAUBST DU SIND DEINE GRÖßTEN HERAUSFORDERUNGEN?

Ich glaube, die Herausforderung ist jeden Tag eine andere und ich denke, (alleinerziehende) Mütter wissen, was ich meine. Im Alltag ist meine größte Herausforderung das Zeitmanagement und die Organisation, die ab und zu Mal von meiner lieben Tochter gesprengt wird. Dann bedeutet es, umdenken, umplanen und umorganisieren. Als Mama versuche ich in erster Linie: Mama zu sein. Frau zu sein. Cool zu bleiben. Eine ganz große Stütze in meinem Leben ist mein Vater. Hiermit: ganz herzliches Dankeschön von uns an Dich, lieber Papa und Opa. Mit seiner Hilfe kann ich Termine besser wahrnehmen und planen, notfalls auch mal bis in die Nacht arbeiten. Ja. Kommt vor.